Fahrt ins Blaue 2009


Wenn Ostern, Vatertag und Pfingsten vorbei sind und der erste gelbe Schimmer sich auf die Sommergerste legt, dann ist es wieder so weit. Bei der „Großen Allgemeinen KG von 1900 Köln e.V“ (GA) steht die Fahrt ins Blaue auf dem Programm.
So machten sich 59 „Große“ und „kleine“ Allgemeine – so viele wie noch nie zuvor – am 7. Juni 2009, verteilt auf zwei Busse, auf den Weg ins „Blaue“. Nach dem obligatorischen Frühstück im Restaurant „Waldhof“ in Bornheim rollten die Busse durch die weite Ebene der Vorgebirgsspargelerdbeergemüselandschaft. Es schloss sich die landschaftlich schönste Strecke durch die Eifel an: Gemünd, Schleiden, Simmerath, Camp Vogelsang. Wo mochte es wohl hingehen?
Präsident Hans-Peter Vogel wusste es genau, der Busfahrer zumindest ungefähr, der Rest wusste nix. Da half auch kein nachhaltiges Bohren, der Präsident verriet nur: Ins Blaue!
Es ging natürlich immer weiter. Schließlich war die Eifelfahrt zu Ende, und die beiden Busse hielten vor der historischen Senfmühle in Monschau. Dort stand – aufgeteilt in drei Gruppen – die Besichtigung der Senfmühle auf dem Programm. Eine absolute Neuheit in der GA war: Die Gruppenbildung klappte auf Anhieb.
Der von einer „Fachfrau“ dargelegten Theorie der Senfproduktion aus den Grundstoffen Senfkorn, Essig, Wasser, Zucker und Salz folgten eine kurze praktische Vorführung an den historischen Maschinen, eine Senf-Kostprobe verschiedener Sorten und natürlich der Einkauf. Die ersten Tragetaschen füllten den Bus.
Nach dieser äußerst interessanten Führung endete die Weiterfahrt sehr schnell am Busbahnhof in Monschau. Auch das Umsteigen auf den „Cityexpress“ und die Rundfahrt durch die historische Altstadt der Tuchmacher klappten vorzüglich. Aus der Tonkonserve kam kein Senf, sondern Geschichte und Geschichten rund um das schöne Eifelstädtchen, und damit das Ganze auch haften blieb in vier Sprachen hintereinander.
Von Senfgelb zu Kaffeeschwarz hieß es bei der Fortsetzung der Fahrt ins Blaue: Die Kaffeerösterei Wilhelm Maassen. Kaffee der Sorte Arabica wurde geröstet, probiert und mit einem Schokolädchen versüßt. Die nächste Tragetasche für die Heimfahrt kam dazu. Als zwischendurch noch Zeit für einen Stadtbummel war, füllte sich die Tasche immer mehr. Das Schönste aber war: Während des Bummels wurde aus der zeitweiligen „Fahrt ins Graue“ doch noch eine richtige „Fahrt ins Blaue“, die Sonne kam heraus.
Letzte Station war das Örtchen Einruhr. Hier schloss ein opulentes Abendessen im Hotel Seemöve mit gemütlichem Ausklang den gelungenen Tag ab.


Dr. Eberhard Sievers

 

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