Kostümsitzung im Sartory Festsaal am 02.02.2007


Am 2.2.07. feierten wir unsere erste große Sitzung der Session 2007 im großen Sartory-Saal.
Ein phantasievoll geschmückter Saal, ein gut aufgelegter, humorvoller Präsident Hans-Peter Vogel, ein Superprogramm ( Dank an Mike Kreß ) und ein aufmerksames, toll kostümiertes Publikum, wie man es sich nur wünschen kann, machten den Abend zu einem Erlebnis der Sonderklasse.


Der Einmarsch des Präsidenten, des Elferrates und der Flohgruppe wurde begleitet von 35 Tills unserer Jugendorganisation unter der Leitung von Melanie Brochhaus. Da sage doch noch mal einer, wir seien überaltert. Dieses “lebende Bühnenbild” erfreut jedesmal die Besucher und macht uns einzig im Fastelovend.


Die erste große Überraschung des Abends war der Auftritt unserer Flohgruppe. Unter der Fürsorge von Angie Meis und der Ausbildungsleiterin Christiane Schreiber, einer ausgebildeten Ballettmeisterin, marschierten die Kleinen in ihren tollen, von Käthe Rennecke “ümesüns” genähten Kostümen in den Vereinsfarben mit in den Saal ein. Sechzehn Jungen und Mädchen von knapp drei bis sieben Jahren tanzten zum ersten mal vor einem Publikum, dass allein schon auf Grund des Anblicks aus dem Häuschen war, auf das Lied: “In der Kayass Nummer Null”. Unsere Flöhe bekamen standing ovations und ich hab´ bei einer Flohmamma ein Rührungstränchen gesehen. Mit ihrer selbst gebastelten Fahne verließen sie dann die Bühne, um den „ Paveiern „ Platz zu machen. Ein besonderer Dank an diese Gruppe, die großzügig und selbstverständlich unseren Kleinen den nicht vorher abgesprochenen Vortritt ließen: “ist doch klar, das ist unsere Zukunft” – wie wahr!


Unter jeden Stuhl ( ca. 1.500 ) im Saal hatten Rita Rheinländer und viele fleißige Hände jeweils ein Leuchtstäbchen geklebt, das auf Aufforderung des Präsidenten dann von jedem Gast hervorgeholt wurde. Jetzt leuchtete der Sartorysaal noch zusätzlich in verschiedenen Farben. Eine tolle Idee, von der Bühne aus ein Bild in den Saal, zum “grieschen” schön.


Willibert Pauels, “Ne bergische Jung” war wie immer, ein Programmpunkt, mit dem man punkten kann.


Die ehrwürdige Gruppe “Jan von Werth” und danach das Beste ( meiner Meinung nach ) was wir im Moment an Tanzgruppen haben, “Seiner Tollität Luftflotte” brachten den Saal in Begeisterung.


Wicky Junggeburth, ein Meister des feinen Humors und der etwas leiseren Töne, überzeugte auch dieses Jahr.


Nach der Pause dann die wichtigsten Personen im kölschen Fasteleer, das Dreigestirn. Prinz Jacky – gut informiert- wusste, wer in unserer Gesellschaft sich seit einigen Jahren unermüdlich mit neuen Ideen und ganz viel Engagement einsetzt: Kurt Niehaus. Er bekam den diesjährigen Orden des Dreigestirns, bisher immer die Prinzenspange, dieses Jahr ein Narrenschiff.
Herzlichen Glückwunsch!


Guido Cantz – ein Wunschkandidat vieler Schwiegermütter – glänzte und kommunizierte mit viel Witz und direktem Kontakt zum Publikum.


Danach das Original – HKM – “Hellige Knäächte un Mägde” ein Garant für absolute Tanzperfektion und Gesang. Unsere Gäste und Mitglieder sangen und schunkelten mit; die Leuchtstäbchen hatten keine Pause.


Es war schon Mitternacht, als Bernd Stelter in einen “kochenden” Saal kam. Mit seiner Gitarre, seinen ganz aktuellen Texten auf bekannte Melodien, begeisterte er uns und unsere vielen Gäste. Er war zu Zugaben bereit; das Publikum forderte sie förmlich ein.


Mit “Brings” hatten wir eine Schlußnummer, die dann nicht mehr zu toppen war. Die Jungs (im Schottenrock) wirbelten über die Bühne, dass einem Hören und Sehen verging. Unser kompletter Elferrat, Präsident und Tills rückten an die Seiten und tanzten wie jeck mit; ein Bild, an das man sich gewöhnen könnte. “Zugabe, Zugabe” – die Rufe wurden selbstverständlich gehört und erfüllt.


Danach ging im Foyer die Superstimmung weiter und die letzten verließen erst im Morgengrauen das Foyer der Sartorysäle.


Herzlichen Dank allen Beteiligten für diese tolle Sitzung; das habt Ihr gut gemacht.

 

Bestellen Sie die Karten für die Session 2017/2018.