Nubbelverbrennung im Kasino 05.02.2008


Ungefähr 40 Mitglieder unserer GA nahmen die Einladung unserer Tills zur Nubbelverbrennung an. Wer da war, war begeistert und genoss die letzten Stunden der Session im Kreis der Freunde.
Zu trinken und zu müffelen gab es genug. Gulaschsuppe mit Brötchen fand reichlich Absatz.
Fleißige Helfer wie Christiane Höll und Rita Rheinländer standen den Jugendlichen auch an diesem Abend, wie während der ganzen Vorbereitungszeit, hilfreich zur Seite.
Gegen 21.00 Uhr drückte man uns Kerzen (in Bierdeckel gesteckt) in die Hand, und die Trauerfeier mit und für unseren Nubbel begann. Noch saß er auf seinem Stuhl, als der Pfarrer Thomas Vogel ( einfach köstlich ) mit seiner Predigt begann. Was hatte dieser Nubbel für schreckliche Schuld auf sich geladen! Dafür musste er jetzt büßen.
Eingehüllt in schwarze Umhänge, schwarze Hüte und schwarze Kopftücher begleiteten wir den Nubbel auf seinem Weg zum Scheiterhaufen. Mit passenden Gesängen und Gebeten nahmen wir Abschied. Den Segen gab’s reichlich aus einem alten Kupferkessel. Während der Begründung für diesen schrecklichen Feuertod erklangen laute und tiefe Schluchzer. Manch einer konnte sich gar nicht mehr beruhigen; das Wehklagen war wahrscheinlich bis in den Dom zu hören. Mein Gott, dieser Nubbel war tatsächlich die Inkarnation des Bösen und hatte den Tod wahrlich verdient!
Pfarrer Thomas las ihm noch einmal tüchtig die Leviten, und dann steckte der Vorstand diesen Wüstling gemeinsam in Brand. Lichterloh schlugen die Flammen, laute Klagerufe beklagten seinen Untergang. Die besonders Leidgeprüften bekamen zum Abschluss der Feierlichkeit noch ein bisschen Asche zum Gedenken.
In 280 Tagen wird er wieder auferstehen unser Nubbel und: „ Da simmer dabei“…
Wir danken unserer Jugend für diesen schönen Abend und schätzen uns glücklich, eine solche Gruppe unser Eigen nennen zu dürfen.


Anne Gelb-Wintrich

 

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