Festlicher Auftakt zu dem Großem Gala-Abend zum Elften-im-Elften


Echten Ideenreichtum bewies der Vorstand beim Sessionsauftakt der „Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V.“ (GA) am 10. November 2007. Ausgesprochen festlich und ereignisreich war der große „Gala-Abend zum Elften im Elften“ im Festsaal des „Köln Marriott Hotels“, zu dem weit über 160 Mitglieder, Freunde und Gäste der KG erschienen waren.


Schon am Eingang begrüßten Vorsitzender Kurt Niehaus und Vizepräsident Dr. Christian Höll alle Damen mit einer langstieligen Rose. Gleichzeitig überreichten sie den aktuellen Sessionsorden an die Mitglieder. Als Ehrengäste waren Helmut Urbach, Mitgliederbetreuer des „Festkomitees des Kölner Karnevals von 1823 e.V.“ (FK), der Präsident der „Große K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852“ Detlef Kramp sowie der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Franz Irsfeld und ihre Ehefrauen mit von der Partie.


Im Festsaal übernahm Präsident Hans-Peter Vogel die Regie. Nach seiner offiziellen Begrüßungsrede startete er den Abend mit einem musikalischen Bonbon: „Die Wanderer“ begeisterten die Gäste mit gekonnten A-capella-Vorträgen und einem breit gefächerten Repertoire. Die Belohnung: die erste Rakete der neuen Session.


Danach bildeten die „GA-Flöhe“ einen weiteren Höhepunkt: Die erst in der vorigen Session gegründete Kindertanzgruppe („Flöhe“ im Alter von 3 – 11 Jahren) bezauberte das Publikum mit neu einstudierten Tänzen. Dazu holten die kleinen Tänzerinnen und Tänzer Vorstandsmitglieder und Gäste auf die Tanzfläche und animierten sie zum Mitmachen. Nach diesem exzellenten Auftritt hob Präsident Vogel hervor, dass die Jugend eine wichtige Basis für eine auch in Zukunft „gesunde“ Gesellschaft sei. Er bedankte sich bei den „Floh-Hütern“ für ihre Arbeit: bei Trainerin Christiane Schreiber, dem Betreuerpaar Angie, Cleo Danielcyk und Michael Meis sowie bei Käthe Rennecke, die sämtliche Kostüme der Gruppe „för ömesöns“ genäht hatte. Christiane Schreiber ernannte er zudem zum Ehrenmitglied der Gesellschaft. Im Anschluss daran ehrten die „Flöhe“ ihre Eltern und bedankten sich für die Unterstützung mit GA-Schokoladen-Tafeln.


Vor der ersten Tanzrunde mit der Kapelle „High Energy“ kündigte Präsident Vogel eine Tombola mit vielen Gewinnen – und auch Nieten – an, deren Erlös (übrigens erfreuliche 520 €) dem neu ins Leben gerufenen allgemeinen Karnevalsdienst der GA zugute kam. Dieser hatte sich der Aufgabe verschrieben, kleine selbst gestaltete Karnevalsprogramme in Altenheimen und Sozialeinrichtungen zu organisieren. Danach nahmen die Gäste die Tanzfläche in Beschlag.


Die höchste Ehrung, die die GA zu vergeben hat, wurde kurz darauf Helmut Urbach zuteil. Präsident Vogel überreichte ihm aufgrund seiner großen Verdienste um den Kölner Karneval feierlich den Orden „För dat äch kölsche Hätz“. Urbach betreut für das Festkomitee 107 Mitgliedergesellschaften, ist Generaloberst der Prinzen-Garde Köln und hat im Kölner Karneval die vielfältigsten Aufgaben ausgeübt. Humorvoll bedankte sich der Geehrte und sah erfreut zu, wie seine Gattin Christine den Sessionsorden der GA und einen Blumenstrauß entgegennahm, gleichzeitig für beide die Gratulation als frisch gebackene Großeltern.


Viele GA-Mitglieder haben sich im Laufe der Jahre die vielfältigsten Verdienste um die eigene Gesellschaft erworben. So ist es ein schöner Brauch, auch diese jeweils zu Beginn einer neuen Session bei der „Gala“ besonders zu ehren. Das übernahm Präsident Hans-Peter Vogel gleich nach der nächsten Darbietung, dem Showtanzpaar Wilma und Markus: Er ernannte Ehrensenator Lothar Lingen zum Ehrenratsherrn sowie Rainer Gelb, Martin Gruber, Hartmut Hensiek, Karl Krämer, Wolfgang Ricken und Klaus Tandel zu Ratsherren. Prof. Dr. Fritz Eggesiecker eröffnete einen Spendenreigen, und seine Frau Uschi erhielt einen Blumenstrauß. Na ja, die Männer zahlen, die Frauen kassieren!


Eine Unterbrechung der Ehrungen gab es durch ein besonderes „Highlight“: Kölns „Motto-Queen“ Marie-Luise Nikuta brachte einige ihrer Lieder zu Gehör und verließ die Bühne nicht ohne mehrere Zugaben. Unter großem Beifall animierte sie das Publikum mit ihrem Schlusslied: „Dat es en jot Idee, mer blieve noch jet he“. Danach zeichnete Präsident Vogel Anne Gelb-Wintrich, Angie Meis, Rita Rheinländer, Hartmut Hensiek, Dr. Christian Höll, Kurt Niehaus und Wiethold Snyders mit der Verdienstmedaille in Silber aus. Dr. Christian Höll, Karl Krämer und Wolfgang Ricken erhielten den Sonderorden in Silber.


Nach der zweiten Tanzrunde gehörte die Bühne Jutta Gersten, einer Künstlerin, die eigene Lieder auf dem Akkordeon vortrug und dabei „Männlein und Weiblein“ kabarettistisch durch den Kakao zog. Während ihrer Darbietung ging es auf Mitternacht zu, den „echten“ Anfang der Session 2007/2008. Lauthals zählte der Saal die Sekunden bis zum Beginn des Elften-im-Elften herunter – und Jutta Gersten begrüßte die Session mit einem „Sahnehäubchen“, einem Lied über die Liebe, selbstverständlich in der ihr eigenen kabarettistischen Art und Weise.


Weiterhin erhielten Kurt Niehaus und Hartmut Hensiek den Sonderorden der GA in Gold und mit Thomas Timpe holte Präsident Vogel einen neuen Senator in die Reihen der GA. Orga-Leiter Lothar Oestreich sowie Geschäftsstellenleiter Martin Bracker erhielten für ihr Engagement die Verdienstmedaille in Gold. Den Dank an die ausgezeichnete Kapelle stattete Präsidenten-Gattin Ulla Vogel durch Überreichung der Orden ab, das Publikum durch einen Riesenbeifall. Zum Abschluss des offiziellen Teils erhielten die Vorstandsdamen und die Partnerinnen der männlichen Vorstandsmitglieder als kleines Dankeschön einen Blumengruß, bevor es hieß: „Abtanzen bis in den frühen Morgen! – Open end!“


Bernd Tewes

 

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