Kling, Glöckchen, klingelingeling Weihnachtlicher Festabend und Jahresausklang


Wer kann an einem Tag gleichzeitig Advent, Nikolaus, Weihnachten und auch noch ein bisschen Karneval feiern? Das bringt doch nur eine Karnevalsgesellschaft fertig! Jedes Jahr im Dezember treffen sich zu diesem Vorhaben Vorstand, Mitglieder, Freunde und Gäste der „Großen Allgemeine KG von 1900 Köln e.V.“ (GA) zu einem Jahresausklang.
Unter dem Motto „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ war das auch am 12. Dezember 2008 der Fall. Im rappelvollen Casino in der „Kayjaß Nr 1“ begann Präsident Hans-Peter Vogel den Abend mit einem Glas Sekt für jeden – zum Essen gehörend, wie er ausdrücklich hervorhob. Gleichzeitig kündigte er ein exzellentes Büfett an sowie Darbietungen aus den eigenen Reihen. „Et koss zwar nix – ävver dat heiß nit, et ess och nix!“, betonte er. Nachdem alle auf einen schönen und besinnlichen Abend angestoßen hatten, begrüßte er den Ehrensenatspräsidenten der GA Gottfried Esser mit seiner lieben Frau Elli, den Präsidenten der „Großen K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852“ Detlef Kramp mit seiner lieben Frau Ingrid sowie die Vorstandsmitglieder der GA, stellvertretend deren Vorsitzenden Kurt Niehaus.
Dann „endlich“ durfte geschlemmt werden: Das Küchentrio der GA Lothar Oestreich, Martin Bracker und Monika Roeb stellte das Büfett vor: Karotten-Ingwer-Suppe, Edelfischplatte (Lachs- und Forelle), Salatvariationen, Lummerbraten mit Sauce Café de Paris, Hähnchenfilet in Steinpilzsauce, Kartoffelgratin, Spätzle, Gemüseplatte, Kokosmousse, Lebkuchenmousse, frischer Obstsalat mit Vanillesauce und eine internationale Käseplatte. Na, Appetit bekommen? So wie es sich anhört, schmeckte es auch.
Traditionell folgte im Anschluss an die Schlemmerei der Jahresrückblick durch den Präsidenten. Hans-Peter Vogel hob zu Beginn besonders hervor, dass die GA als aktive Familiengesellschaft nicht nur in der Session, sondern auch während des ganzen Jahres Veranstaltungen plant und durchführt. So gab er viele Hinweise auf Aktivitäten im Laufe des Jahres nach der vergangenen Session: Fischessen, Spargelessen, Senatskegeln, Fahrt ins Blaue, Bowlen der Tills (der GA-Jugend), Chillen der Tills im Rheinpark, Fahrt der Flöhe (der GA-Kindertanzgruppe) ins Sealife nach Königswinter und auf den Drachenfels, Beachparty der Flöhe, Rita Rheinländers Geburtstagsparty, Feier zum 75. Geburtstag von Karl-Heinz Scherer, Spanischer Abend, Senatsabend mit Karnevalsgästen aus Belgien (Eupen), Abspeckaktion, Trainerinnenwechsel bei den Flöhen, Elferratstour, Städtefahrt, Senatstour, Botschaftsempfang in Herten, Radtour entlang der Sieg, Tills in der „unsicht-Bar“, Gang durch den Fernwärmetunnel unter dem Rhein und Gala zum 11. im 11. mit der Vorstellung des „Bellejeck“. Zusammenfassend stellte er fest: „Die GA ist in der Tat eine lebendige Gesellschaft, eine wahre Familiengesellschaft!“
Doch ohne Mithilfe und Unterstützung vieler fleißiger Hände ist eine solche Fülle von Veranstaltungen nicht zu bewältigen. So stattete Hans-Peter Vogel diesen aufgrund der vielfältigsten Tätigkeiten zum Wohle der GA einen beonderen Dank aus und nannte stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer: Kurt Niehaus, Hartmut Hensiek, Dr. Christian Höll, Wiethold Snyders, Anne Gelb-Wintrich, Brigitte Normann, Christiane Höll, Anna Sahm, Angi Meis, Eva Pauls-Schittko, Manfred Hähle, Bernd Tewes, Thomas Vogel und das fleißige Küchentrio. Im Anschluss daran dankte Schatzmeister Hartmut Hensiek dem Präsidenten für seine Ausführungen und merkte spitzbübisch lachend an, dass Hans-Peter Vogel sich zwar bemüht habe, aber die zeitliche Rekordrede des Vorsitzenden Kurt Niehaus – knapp über eine Stunde – aus der Jahreshauptversammlung mit etwas unter einer Stunde glatt verfehlt habe. Vorsitzender Kurt Niehaus lobte den Präsidenten für seine engagierte koordinierende Arbeit und ergänzte: „Nicht nur die Genannten, sondern die ganze GA ist ein Riesenteam!“
Es folgte – und alle waren schon gespannt darauf – das Programm: Rita Rheinländer moderierte zunächst einmal die Darbietungen des „Ambulanten Karnevalsdienstes (AKD)“. Die GA-Akteure präsentierten ein spezielles Weihnachtsprogramm, besinnlich und humorvoll. Dabei wechselten Vorträge und gemeinsames Singen sich ab. Bevor der AKD sein Programm beenden konnte, ehrten Vorsitzender und Schatzmeister den Präsidentensohn Thomas Vogel für seine engagierte und gelungene Arbeit am Festheft. Als Dank erhielt er eine Anerkennungsurkunde („Für höherwertigere Auszeichnungen bist du noch zu jung!“) und dazu einen Briefumschlag mit einem Gutschein für einen netten gemütlichen Abend zu zweit. Unter großem Beifall konnte der AKD dann seine Auftritte beenden. Danach betonte der Präsident bei seinen Dankesworten noch einmal, dass alle „Künstler“ Mitglieder der GA seien, also Eigengewächse!
Der nächste Programmpunkt war die Übergabe des Nubbels „Rüdiger“ durch die Tills an die Gesellschaft. Doch vorher musste „Pastor“ Thomas Vogel den liebevoll Gestalteten noch taufen. Als Paten fungierten dabei Anne Gelb-Wintrich und Volker Herb. Rüdiger wurde mit dem Orden der Gesellschaft ausgezeichnet, ehe er seinen Ehrenplatz (bis Aschermittwoch) einnehmen durfte.
Wer fehlte noch? Natürlich der Nikolaus, dargestellt von Martin Bracker. Er kam in Begleitung von Anne Gelb-Wintrich als „Rudolphine“, the red-nosed reindeer, hatte allerdings ein Problem: Da alle Engel beschäftigt waren, musste der Osterhase als Engelchen einspringen (herrlich anzusehen: Lothar Oestreich). Viel Besinnliches zum Thema „Was ist Glück?“ hatte der Nikolaus zu berichten. Dabei ließ er Geschenke an einige GA-ler verteilen. Vorsitzender Kurt Niehaus dankte dem „Dreigestirn“ für diesen exzellenten Vortrag trotz „Weihnachtsfeier“ mit einem kräftigen dreifachen „Kölle Alaaf“ („Wir sind ja in der Session!“, meinte er dabei schelmisch.)
Nach den besten Wünschen des Vorstandes für ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2009 war für Alt und Jung noch lange Zeit Gelegenheit, den schönen Abend in geselliger Runde bis in den frühen (oder späten) Samstag hinein ausklingen zu lassen.

 

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