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Gala zum Elften-im-Elften Et jeit widder lossKöln rüstete für Weihnachten. Auf dem Neumarkt wurden schon die Buden für den Weihnachtsmarkt aufgebaut. Ein neues Konzept sollte alle Märkte attraktiver machen. Die „Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V.“ (GA) aber blieb bei ihrem bewährten Konzept und begann die Session mit der traditionellen Gala zum 11. im 11. und zwar am Samstag, dem 15. November 2008, im großen Ballsaal des Senatshotels. Viele Ehrengäste waren natürlich auch anwesend: Hans-Peter Vogel begrüßte Detlef Kramp und Heinz Orth, Präsident und Senatspräsident der „Große KG Greesberger e.V. Köln von 1852“; Günther Radajewski und Jörg Häuser, Senatspräsident und Orgaleiter der Gesellschaft „Die Grosse von 1823 KG e.V.“; Heinz Leuther von der KG „Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln“ sowie von der eigenen Gesellschaft Ehrenpräsident Schorsch Brecher und die beiden Ehrensenatspräsidenten Gottfried Esser und Paul Neumeister. Der nächste Höhepunkt folgte auf dem Fuße: Die Gruppe „Sacco Colonia“ sieht sich dem traditionellen kölschen Liedgut verpflichtet. Bettina Wagner und Theo Krummbach sammelten und spielten Lieder aus mehr als 100 Jahren. Dieses singende Lied- und Geschichts-archiv brachte den Saal auf Karnevalstemperatur. An so einem Abend werden natürlich auch die Verdienste von helfenden Händen gewürdigt; denn ohne diese ehrenamtliche Hilfe, wobei die Mitglieder viel Privatzeit aufbringen, kann eine Karnevalsgesellschaft nicht bestehen. Geehrt wurden an diesem Abend Lothar Oestreich und Martin Bracker mit dem Sonderorden in Silber, Bernd Tewes und Wiethold Snyders mit der Verdienstmedaille in Gold. Die Überraschungen des Abends aber waren noch lange nicht zu Ende: Hans-Peter Vogel erhielt für seinen unermüdlichen Einsatz die Verdienstmedaille in Gold mit Brillanten aus der Hand seiner Vorstandskollegen, und zum ersten Mal seit langem war er sprachlos. Prof. Dr. Fritz Eggesiecker hatte ein kleines Bühnenstück geschrieben und – mit Akteuren aus dem Publikum inszeniert – konnten sich alle Gäste ein Bild davon machen, wie es denn auf einer Jahreshauptversammlung wirklich so zugeht. Der Saal bog sich vor Lachen. Die „Kölschfraktion“ mit dem „Urhuhn“ Peter Horn brachte zum Schluss wieder die notwendige „Ernsthaftigkeit“ in den Saal zurück. Mit alten und neuen Stücken wurde gesungen, gefeiert und geschunkelt. Einer Zugabe folgte die nächste. Fazit der gesamten Veranstaltung war: Ein gelungener Abend. Dr. Eberhard Sievers |














