Mandarinen-Kölsch für „Kayjass-Wiever“


Was geschah in Köln, bevor die Römer kamen? Mit dieser und noch vielen anderen Fragen beschäftigten sich 15 Kayjass-Wiever der „Großen Allgemeinen von 1900 Köln e.V.“ (GA) am 20.November 2009 im Scala-Theater. Zur Aufklärung trug das Ensemble von Walter Bockmeyer mit dem Stück „Ming ding jebohnert” bei.


Ein ehrenwertes kölsches Mietshaus wird von einem neuen chinesischen Eigentümer Fuh-Lenz übernommen. Seine Verwalterin Dr. Stech Ping Fott unterrichtet die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses in Mandarinen-Kölsch, spätestens dann wird klar, warum die ersten Porzellanfunde der Stadtgeschichte in Porz gehoben wurden und die kölsche Sprache so viele chinesische Überbleibsel enthält (Zahn-Ping, Kopp-Ping etc.). Die Vorliebe von Fuh Lenz für chinesische Opern führt dazu, dass die Hausbewohnerinnen und -bewohner eine turbulente mit Tanzeinlagen versehene „Opernaufführung” auf's Parkett legen.


Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Abend, der Lust auf mehr Unternehmungen der neu gegründeten Kayjass-Wiever macht.


Beate Müller

 

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