Kling, Glöckchen, klingelingeling


Weihnachtlicher Festabend und Jahresausklang


Was war bloß im Kasino der „Großen Allgemeinen KG von 1900 Köln e.V.“ (GA) los? Eine kleine „Völkerwanderung“ bewegte sich schon ab 18 Uhr durch die Kaygasse, bis die „Gute Stube“ der Gesellschaft zum Beginn der Weihnachtsfeier am 10. Dezember 2010 um 19 Uhr proppenvoll war. Erfreulicherweise fanden alle Gäste in dem herrlich weihnachtlich geschmückten und – wie im Sartory „sehr eng und äußerst zweckmäßig“ bestuhlten Raum – ihren Platz.


Präsident Hans-Peter Vogel begrüßte dann zum „offiziellen“ Beginn der Feier erfreulich kurz alle Mitglieder und Gäste, besonders Ehrensenatspräsident Gottfried Esser und seine Elli, und schloss mit der Aufforderung: „Feuer frei zur Schlacht am kalten (und warmen und süßen) Buffet!“


Noch vor dem Dessert meldete sich Hans-Peter Vogel wieder zu Wort (das „Loch“ am Buffet musste ja überbrückt werden) und dankte Vizesenatspräsident Volker Herb für seine vorbildliche Organisation der Feier: Schmücken des Kasinos, Bestellung und Auswahl des Buffets und vieles andere mehr mit der Aussage: „Das hast du ganz toll gemacht. Wir freuen uns auf viele weitere schöne Weihnachtsfeiern mit dir!“


Traditionsgemäß stand, nachdem alle Anwesenden gesättigt waren, ein kurzer Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr 2010 auf dem Programm. Präsident Vogel verzichtete auf die Aufzählung der vielen Aktivitäten der GA innerhalb und außerhalb der Session (dies war bereits auf der JHV geschehen) und verwies zum Nachlesen auf das von Daniel Lublinsky, dem ein besonderer Dank galt, hervorragend gestaltete Festheft. Dank und Anerkennung galten dann den vielen engagierten kleinen und großen Helferinnen und Helfern: Den GA-Flöhen mit ihrer Leiterin Angi Meis und ihrer Trainerin Anna Sahm, dem Rosenmontags-Gruppenwart Manfred Hähle und seiner Frau Agathe sowie Leo Herb-Bauer als seinem Stellvertreter und Nachfolger. Weiterhin erwähnte der Präsident aus dem „Beirat“ den AKD unter der Leitung von Rita Rheinländer, die Tills mit ihrer Leiterin Christiane Höll als große Hilfe bei vielen Gelegenheiten, die beiden Fahnenträger Thomas Timpe und Thomas Vogel, des Weiteren den „Erweiterten Vorstand“ mit der Literatin Brigitte Normann, der Pressesprecherin Anne Gelb-Wintrich, der Leiterin der Kayjass-Wiever Ulla Vogel, dem Orga-Leiter Lothar Oestreich und dem Kasino-Leiter Martin Bracker. Aber auch der Geschäftsführende Vorstand wurde nicht vergessen: Wiethold Snyders, Hartmut Hensiek, Kurt Niehaus und Bernd Tewes als dem „Neuen“ galt ein herzliches Dankeschön. Anerkennung gebührte ebenfalls dem Bellejeck Paul Brühl.


Außerdem konnte Präsident Vogel bekannt geben, dass von Daniel Lublinsky im Internet bei „Facebook“ ein Portal „ga-sitzungen.de“ eingerichtet wurde, das inzwischen schon freigeschaltet sei. Auch die Überarbeitung der „normalen“ eigenen Internet-Seite der GA durch Ludger Brackmann sollte noch im Dezember fertig sein und ebenfalls freigeschaltet werden.


Zum Abschluss wünschte Hans-Peter Vogel allen Anwesenden und ihren Angehörigen eine schöne Adventzeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes Jahr 2011. „Und dann geht es mit Vollgas in die Session!“, waren seine Schlussworte. Im Anschluss daran stellte Vorsitzender Kurt Niehaus fest, dass allen ehrenamtlichen Helfern Dank abgestattet worden sei, nur nicht dem Präsidenten. Aus diesem Grund dankte er ihm für seine herzlichen Worte sowie besonders für seinen großen Einsatz und sein Engagement zum Wohle der Gesellschaft.


Es folgte die Taufe des Nubbels. Ulla Vogel und Leo Herb-Bauer wurden zu seinen Paten berufen und erhielten ihre Paten-Urkunde. Gemeinsam „betete“ die Gemeinde die Fürbitten, und der Nubbel bekam den Gesellschaftsorden und seinen Ehrenplatz bis zum Karnevalsdienstag.


Nach den vielen offiziellen Angelegenheiten stand nun (endlich?) der Höhepunkt der Feier auf dem Programm: Rita Rheinländer kündigte die Welturaufführung des „Ambulanten Karnevalsdienstes“ (AKD) an. Mit den „dancing Tannebäumche“ begann eine eigens für diesen Abend geschriebene und einstudierte Show, bei der aber auch alles, was nur annähernd mit der GA zu tun hat, humorvoll, kabarettistisch und auch satirisch „durch den Kakao gezogen“ wurde. Schmissige Musik (auf Neudeutsch Cover-Versionen) und herrliche Texte begeisterten das Publikum. Ob durch Texte, Lieder oder Gedichte – jeder der vorher „Bedankten“ bekam sein Fett weg. Es war einfach herrlich! Ein besonderes Dankeschön galt der „hauseigenen Schneiderin“ Irmgard Bauer für die wunderschönen Kostüme sowie Volker Herb für seine köstlichen Texte. Ein gemeinsames Lied beendete die Darbietung dieser tollen GA-Truppe: „Sid hösch, leev Lück, sid stell …“ und trug mit zu einem Riesenapplaus bei.


Da hatte es Bellejeck Paul Brühl sehr schwer, „sein“ Lied vorzutragen, zumal keine Musik dazu vorhanden war. Doch er meisterte diese Schwierigkeit blendend und sang einfach „a capella“. Auch für ihn gab es Riesenbeifall, vor allem da er eingestand, dass er mehr Lampenfieber gehabt habe als bei der Lied-Premiere auf der Gala zur Sessionseröffnung. So konnte dieser gelungene Abend bei gemütlichen Gesprächen und Kontakten untereinander äußerst harmonisch ausklingen.


Bernd Tewes

 

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