Senatoren mit Damen auf Halbtagestour


Am 24.April trafen sich ein Teil der Senatoren mit ihren Damen zu einer Fahrt nach zum Tagebau nach Hambach. Der Tagebau Hambach liegt zwischen liegt zwischen Jülich und Elsdorf im Herzen des rheinischen Braunkohlereviers. Es handelt sich hierbei um den größten betriebenen Tagebau Deutschlands mit einer Betriebsfläche von 3.681 ha (Stand Anfang 2009).


Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung im Schulungszentrum fuhren wir mit dem Bus in den Tagebau auf eine Tiefe von 350 m hinein. Vorbei an den Transportbändern und den riesigen Baggern. In Hambach arbeiten die größten Bagger der Welt. Sie sind 240 Meter lang, 96 Meter hoch und 13.500 Tonnen schwer. Sie können täglich 240.000 Tonnen Kohle oder Kubikmeter Abraum fördern – genug, um ein Fußballstadion 30 Meter hoch zuzuschütten. Von diesen Baggern sind in Hambach 5 Stück im Einsatz.


Aber auch an Abraumwänden, wo man wunderschön die einzelnen Gesteins- und Braunkohlelagen sehen konnte ging es vorbei. Die Braunkohle wird über riesige Förderbänder zu Kraftwerken für Stromgewinnung weitergeleitet. Der größte Teil der Braunkohle wird heute zur Stromgewinnung abgebaut. Die Zeiten, in denen Briketts daraus gewonnen wurden, sind endgültig vorbei und es wird nur noch ein geringer Teil der Braunkohle dazu verwandt.


Aber auch der Umweltschutz wird, trotz der ganzen Technologie, nicht vergessen. Der Abraum, also das was keine Braunkohle ist, wird aufgeschüttet und rekultiviert. Das bedeutet, dass dort künstlich angelegte Berge entstehen und diese dann begrünt werden. Eine der bekanntesten Rekultivierungen in der Gegend ist die Sophienhöhe. Sie gilt als größter künstlich angelegter Berg der Welt und ist zwischenzeitlich zu einem Naturparadies geworden.


Nach der Rundfahrt durch den Tagebau fuhren wir weiter nach Gürzenich wo wir uns von den Strapazen bei einem gemütlichen Essen erholen konnten. Auf Grund des herrlichen Sonnenscheins wurde der Biergarten ausgiebig genutzt.


Um einige Erfahrungen reicher, was die Braunkohle anbelangt, kehrten alle glücklich und zufrieden wieder nach Köln zurück. Ein besonderer Dank gilt unserem Senatsvizepräsidenten Volker Herb der die Fahrt in hervorragender weise organisiert hat und unserem Senator Frank Eckstein, der die Organisation des Mittagessens übernommen hatte.


Leo Herb-Bauer

 

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