Nubbelverbrennung


Auch dieses Jahr war es wieder soweit. Alle Jecken wurden an Weiberfastnacht geweckt, alle Sitzungen waren vorüber, der Rosenmontagszug ist mit vollem Erfolg gemeistert worden, nur einer war immer noch da und machte es sich im Casino der GA bequem: der Nubbel. An Rosenmontag machten sich so einige große Sorgen, da er wie vom Erdboden verschluckt war. Doch pünktlich zur Nubbelverbrennung fand man ihn mit einem Zettel wieder: „Ich lasse mir den Aschermittwoch doch nicht entgehen. Bin zurück und auf alles gefasst.“
Nachdem sich fast 70 Leute, teils in bunten Kostümen, teils in schwarzer Trauerkleidung, um 19 Uhr im Casino versammelt und die von Hartmut und Ulla belegten Brötchen und die traditionelle Gulaschsuppe verzehrt hatten, ging es dem Star des Abends auch schon an den Kragen ….. es gab einen unüberhörbaren Einzug mit den beiden Florians an den Trommeln, den Nubbelpaten Rita und Klaus, sowie den Priestern Thomas und Michael.
Klaus hat zu Beginn der Zeremonie seine Gesangskünste unter Beweis gestellt, indem er das Jahr des Nubbels mit all seinen Erlebnissen und Schandtaten nochmals reflektierte und mit ein paar passenden Liedern auch alle anderen zum Singen animierte.
Rita, Anne und viele mehr konnten sich nicht mehr halten und trauerten mit dem Nubbel. Nach der Ansprache sollte er dann dem Feuer übergeben werden. Mit vielen Kerzen standen alle im Kreis um die brennende Strohfigur, die langsam nicht mehr zu erkennen war. Die Gäste, vor allem die Nubbelpaten, verabschiedeten sich von ihm und zählen jetzt schon die Tage bis zur nächsten Session, wo es wieder einen neuen Karnevalsbegleiter geben wird, der hoffentlich genauso schön wird, wie Rüdiger, der Nubbel 2010.


Kerstin Susota

 

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