Rosenmontag


Kalt war es, unter null Grad; leichter Schneefall, der Wettergott hatte nichts anderes im Gepäck. Aber all das stört keinen echten Jecken; und davon hat die „Große Allgemeine K.G. von 1900 Köln e.V.“ (GA) ganz viele.

So trafen sich am frühen Rosenmontagsmorgen, dem 15. Februar 2010, ab 8.00 Uhr die komplette Wagenbesatzung, die Wagenengel, die Läufer, die Fahnenträger und die gesamte 40-köpfige Fußgruppe zum Frühstück im Kasino. Lothar Oestreich und Martin Bracker hatten ein reichhaltiges Frühstücks-Buffet vorbereitet, keiner sollte hungern oder dürsten.

Bis zum Abmarsch um 9.30 Uhr gab es dann noch viel zu tun. Agathe Hähle verteilte die Bons für Wurfmaterial und „Strüßjer“, man half sich beim gegenseitigen Schminken, begutachtete die einzelnen Kostüme und gab sich so manchen Tipp für warme Unterziehsachen. Nach dem obligatorischen gemeinsamen Foto ging es dann endlich los zum Aufstellplatz Bonner Straße.

In diesem Jahr 2010 war die GA Gruppe 13 und hatte das Wagenmotto: „Watt kütt dann noch?“ Schweinegrippe, Vogelgrippe und Rinderwahn. Die Fußgruppe bestand aus Schweinen, Hühnern oder Kühen. Bei diesen Temperaturen waren alle dankbar für so ein „felliges“ Kostüm. Einer sah schöner aus als der andere. Es gab reichlich Grund zum Lachen. Bis zum endgültigen „Los“ sollte es dann noch bis 12.30 Uhr dauern. Zwei Kapellen, Fahnenträger, Bellejeck, alle standen in den Startlöchern. Die Wagenbesatzung: Hans-Peter Vogel, Kurt Niehaus, Dr. Christian Höll, Wiethold Snyders, Rita Rheinländer, Irene Becker und Marie-Luise Bettendorf kletterte auf den Wagen, und endlich begann für jeden echten Jecken der Höhepunkt der närrischen Session, der Weg an Hunderttausenden vorbei, immer in Hörweite: „Kamelle, Strüßjer“ – über 7,5 km weit, ein Traum! Obwohl der Zugweg dieses Jahr noch einmal um 700 Meter länger war als im vergangenen Jahr, gab es keinerlei Ermüdungserscheinungen. Alle strahlten um die Wette und schwebten auf „Wolke Sieben“. Der Himmel blieb trocken, und die Kälte spürte man schon lange nicht mehr. Zugwart Manfred Hähle konnte sich auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verlassen und beruhigt im Zug mitlaufen. Er war voll des Lobes über die Disziplin.

Zurück im Kasino gab es dann für alle Zugteilnehmer eine warme Suppe und Getränke. Nach dem Umziehen startete eine Wahnsinnsparty. Die Tills waren als Diskjockeys unschlagbar, besonders Thomas Vogel tat sich hier hervor. Hinter dem Tresen hatte die Jugend ihren Spaß und versorgte die Gäste mit Kölsch und anderen Getränken. Es war – wie immer – himmlisch schön und das Motto :„In Kölle jebützt „wurde ausgiebig befolgt. Wer immer noch nicht müde war, tanzte bis gegen Mitternacht. Im nächsten Jahr 2011 Jahr heißt es dann:“Köln hat was zu beaten“. Na dann!!

Anne Gelb-Wintrich

 

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