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Unsere Geschichte1899 Etliche führende Köpfe von der “Großen KG von 1823 e.V.” (Große) spalten sich ab und gründen unter Peter Prior, zuvor 6 Jahre Präsident der Großen, die Große KG im Victoriasaal. Ein Saalwechsel in die Innenstadt sorgt für Unstimmigkeiten. Viele Mitglieder leben in der Südstadt und wollen das traditionsreiche und lieb gewonnene Ambiente des Victoriasaals am Waidmarkt nicht verlassen. ![]()
1900 Auf der 1. Sitzung am 01. Januar tauft Peter Prior den Verein in Allgemeine-Carnevalsgesellschaft im Victoriasaal um. Die Große erhob noch in der Gründungsphase gerichtlichen Einspruch gegen die Namensführung, so dass Prior mit dem ausdrücklichen Hinweis darauf, Streitigkeiten im Interesse des Friedens im Karneval zu vermeiden, die Umbenennung vollzieht. Die Namensänderung tut dem Erfolg der GA aber keinen Abbruch, der Verein findet sofort großen Anklang. Zur ersten Sitzung wird der Elferrat von einer stattlichen Ehrenwache der Kölner Funken-Artillerie Blaue Funken begleitet. Die erfolgreichen Sitzungen und die Teilnahme am Rosenmontagszug bestätigen der GA ihren festen Platz im Kölner Karneval.
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Niemand hatte mit dem großen Erfolg gerechnet. Die Presse attestiert der GA Salonfähigkeit und die Mitglieder strömen auch aus anderen Stadtteilen herbei. 1903 “Große” wird in den Vereinsnamen aufgenommen, um der Bedeutung des Vereins gerecht zu werden: Große Allgemeine KG. 1904 Auf Anregung Priors finden sich schnell Spender, die die Kosten für ein Goldenes Buch übernehmen. Zwischen dem mit Goldornamenten verzierten Büffelledereinband sollten wichtige Ereignisse der Vereinsgeschichte festgehalten werden.
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1906 Die GA wird Mitglied im Festkomitee 1911 Carl Umbreit wird Präsident der GA.
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1926 Trennung von der Großen und Gründung der GA mit dem Namen Kölnische KG 1928 In diesen harten Jahren nach dem 1. Weltkrieg ist es dem hohen Einsatz der Mitglieder und der Hilfe von Freunden und Gönnern zu verdanken, dass die GA wieder auflebt. So läßt die GA unter dem Namen “Kölnische” die traditionsreiche Tanzgruppe “Hellige Knäächte un Mägde” wieder aufleben und betreute sie mehrere Jahre.
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1929 Dieser Frieden wird auf der sechsten Herrensitzung öffentlich gefestigt. Die Große gibt die Insignien der alten GA zurück, die beim Austritt Umbreits bei der Großen verblieben. 1930 Trotz der angespannten Wirtschaftslage ist es der GA möglich, 16 Veranstaltungen durchzuführen: 6 Herrensitzungen, 4 Damenkomitees, eine große Fremdensitzung, einen Silvesterball, 2 Maskenfeste, ein Trachtenfest und der beliebte Ball an Karnevalssamstag. Zum Vergleich: Nur zwei Jahre später veranstaltet die GA gerade mal 2 Sitzungen. Das Reiterkorps der “Kölnische KG” 1933
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1936 Der Verein kann endlich den alten Namen wieder annehmen: Große Allgemeine KG. 1947 Nach den Kriegswirren finden sich die Mitglieder unter Carl Umbreit langsam wieder ein und feiern wieder zaghaft Karneval. 1949 Die GA stellt mit Theo Röhrig den Prinzen des Kölner Dreigestirns. Erstmals veranstaltet sie ihre Sitzungen in den Sartory-Sälen, die bis heute für manche Mitglieder das zweite Wohnzimmer sind. 1950 50-jähriges Jubiläum der GA
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1960 Entgegen des Fusionsvertrages setzt die Große die Namensänderung in “Große KG von 1823” durch. 1969 Auf Initiative von Heinz Lamberty wird die Große Allgemeine KG von 1900 gegründet. Es bildet sich sofort ein Senat.
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1970 Die Große versucht erneut, der GA die Führung des Namens zu untersagen. Dieser lang andauernde Streit sichert der GA jedoch ein für alle Mal die Rechtmäßigkeit des Namens.
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1975 Zum 75-jährigen Jubiläum lädt die GA zu einer Open-Air-Feier auf den Alter Markt ein. Auf der Jubiläumsgala im Gürzenich stellt sie ihren von Hans Knipp komponierten und getexteten Büttenmarsch vor. Bei dieser Gelegenheit überraschten “die alten Feinde” die GA mit der Rückgabe des Goldenen Buches von 1904, der Traditionsfahne und des Ratssilbers. Unter FK-Präsident Franz Pohl besiegeln der Vorsitzende der Großen, Adam de Haas, und GA-Präsident Walter Winkler den Frieden. 1984 Die GA wird nach 60 Jahren wieder als ordentliches Mitglied im Festkomitee aufgenommen. Das Aussehen der Festschrift im Wandel der Zeit:
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1987 Die GA bietet als erste Gesellschaft einen Damen- 1988 Die GA führt mit den Düxer Clowns das “Lebendige Bühnenbild” auf ihren Sitzungen ein.
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1992 Eine weitere Matinée wird mit dem Jugend-Förderpreis ausgezeichnet. 1995 Die GA leitet die zweite Fernseh-Mädchensitzung für das ZDF. 1996 Die JuGA, Jugendgruppe der GA, wird gegründet. Im darauffolgenden Jahr wird sie als weiteres Organ in der Satzung verankert. Schon bald treten die Tills als lebendiges Bühnenbild in Erscheinung.
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Erstmals bietet die GA eine Kostümsitzung an Karnevalssamstag als Alternative zu den Bällen an. Zur “11. im 11. Gala” wird die neu gestaltete Festschrift veröffentlicht. Bislang einzigartig im Kölner Karneval, verdünnt sich das Buch zu einem Heft, welches nur noch mit Artikeln und Fotos über die GA berichtet, die Sponsoren werden nur noch auf der Rückseite genannt. Zum Jubiläum wird der Gründungsorden von 1900 als Sessionsorden neu aufgelegt. Das restaurierte Goldene Buch kommt ein letztes Mal zum Einsatz. Nachdem sich alle Mitglieder und Gäste verewigt haben, wird es geschlossen. 2001 Manfred Müller wird kommissarischer Präsident. Interne Streitigkeiten führen jedoch zu einem Zerwürfnis, so dass er noch im selben Jahr abberufen wird. 2002 Hans-Peter Vogel wird von der Jahreshaupt-
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